Transparenz
KI-Kennzeichnung
Die Kästen «Kurz gesagt» fassen jeden Abschnitt in einfachen Worten zusammen. Verbindlich ist der Text daneben.
01Alles, was Tevyon liefert, ist KI
Alle Ergebnisse, die du mit Tevyon erzeugst, stammen von KI-Modellen. Sie zeigen, was die Modelle können, und keine realen Personen, Produkte oder Ereignisse. Die Fotos und Videos auf unserer Startseite sind dagegen echte Aufnahmen aus dem lizenzfreien Archiv Pexels. Sie zeigen Einsatzbereiche, keine Ergebnisse von Tevyon.
Zu jedem Ergebnis speichern wir, mit welchem Modell und wann es entstanden ist. So kannst du die Herkunft später belegen.
02Unsichtbare Kennzeichen in den Dateien
Mehrere Hersteller betten in ihre Ergebnisse maschinenlesbare Kennzeichen ein: unsichtbare Wasserzeichen wie SynthID bei Google-Modellen oder Herkunftsdaten nach dem offenen Standard C2PA («Content Credentials»). Tevyon lässt diese Kennzeichen in der Datei: Wir verändern weder Bild noch Ton, und eine Datei mit Content Credentials speichern wir Byte für Byte so, wie das Modell sie liefert, damit deren Signatur gültig bleibt.
Zusätzlich schreibt Tevyon in jedes neue Bild und Video ein maschinenlesbares Kennzeichen: Metadaten nach dem Standard XMP mit dem Quelltyp «trainedAlgorithmicMedia» der IPTC (von einem trainierten KI-Modell erzeugt) und Tevyon als Werkzeug. Das Bild selbst ändert sich dadurch nicht. Dateien mit Content Credentials bekommen dieses Kennzeichen nicht, weil schon ihr Herstellerkennzeichen sie als KI ausweist.
Ob eine Datei Content Credentials enthält, kannst du mit frei verfügbaren Prüfwerkzeugen für C2PA nachsehen. Bearbeitest oder exportierst du eine Datei mit anderen Programmen, können solche Daten verloren gehen. Ein Kennzeichen ist deshalb ein Hinweis, kein Beweis.
Wir arbeiten daran, alle Ergebnisse zusätzlich mit eigenen Content Credentials von Tevyon zu versehen. Sobald das läuft, steht es hier.
03Deine Pflicht beim Veröffentlichen
Die EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (AI Act) verpflichtet in Art. 50 Abs. 4 alle, die ein «Deepfake» veröffentlichen, offenzulegen, dass der Inhalt künstlich erzeugt oder verändert ist. Ein Deepfake ist ein Bild, Video oder Ton, der realen Personen, Gegenständen, Orten oder Ereignissen ähnelt und fälschlich echt wirken kann. Die Pflicht gilt, wenn du die Inhalte in der EU verbreitest, auch von der Schweiz aus.
- Kennzeichne solche Inhalte gut sichtbar, z. B. mit «KI-generiert» oder «mit KI erstellt», im Bild, in der Bildunterschrift oder im Beitrag.
- Bei offensichtlich künstlerischen, satirischen oder fiktionalen Werken genügt ein Hinweis, der den Genuss des Werks nicht stört, etwa im Abspann.
- Nutze die KI-Kennzeichnung der Plattformen, auf denen du veröffentlichst, wenn sie eine anbieten.
- Entferne keine Wasserzeichen oder Herkunftsdaten, um die Herkunft zu verschleiern.
Auch nach Schweizer Recht kann eine fehlende Kennzeichnung unzulässig sein, etwa als irreführende Werbung (Art. 3 UWG) oder als Verletzung der Persönlichkeit (Art. 28 ZGB). Die Regeln zu echten Personen stehen in den Nutzungsrichtlinien.
04Texte und Gespräche
Unterhältst du dich im Studio oder über einen Connector mit einem KI-Assistenten, ist dieser als solcher erkennbar. Schreibt ein Assistent Texte, die du veröffentlichst, um die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu informieren, musst du sie als KI-erzeugt kennzeichnen, ausser ein Mensch hat sie redaktionell geprüft und verantwortet sie (Art. 50 Abs. 4 AI Act).
05Fragen und Meldungen
Hast du einen Inhalt gefunden, der aus Tevyon stammt und täuscht, melde ihn uns. Der Weg steht unter Inhalte melden.